Evangelische Seelsorge an der Med. Hochschule Hannover

Das tun wir: Wir begleiten seelsorglich Patienten, Angehörige & Mitarbeitende der Med. Hochschule Hannover.

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Ein vielfältiger Kultur-Herbst!

Freuen Sie sich mit uns auf folgende Veranstaltungen im Rahmen des Ökumenischen Kulturprogramms an der MHH:

28. Sept. - 18:45 h: Kammermusik: Ensemble "Tedesco" (Streichquartett mit Haydn und Beethoven)

28. Sept. - 18. Okt.: Ausstellung "Was is(s)t die Welt?" Eine Fotoausstellung aus 15 Ländern

30. Okt. - 18:45 h: Erzählkunst: Die weisen Tiere (Hannah Arendt). Ein religionsphilosophisches Märchen. Kurzweilige Erzählkunst mit R. Krüger, N. Milo (Akkordeon) und W. Wieczorek (Geige)

Eingeladen sind alle Patient*innen, Angehörige und Mitarbeiter*innen der MHH sowie Gäste aus nah und fern. Der Eintritt ist frei. Spenden für das Ökumenische Kulturprogramm sind erwünscht.

Rückfragen gern an Andrea Feisthauer, Tel. 0511/532-5474.

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Rückblick: Der Klassiker: Vier Hände und ein Klavier

Wann?
22.02.2018, 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr
Was?
Medium
Bild: H. Ryland
Am 22.02. "entführten" Sae-Nal Lea Kim und Mariya Kim die Patienten, deren Angehörige sowie Mitarbeiter auf dem Flügel.
Vier Hände für einen wunderbaren Abend...
Es wurden klassische Werke gespielt - mit Wiedererkennungswert - mit Erholungswert und zugleich unbezahlbar tröstend für die Seele: Mozart, Grieg, Rossini, Brahms und Schubert.

Dieser Abend war Teil des Ökumenischen Kulturprogramms an der MHH, das mit ca. zehn Veranstaltungen im Jahr an die Öffentlichkeit tritt.
Wo?
Medizinische Hochschule MHH
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Zur Jahreslosung 2018:

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben

von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. (Offenbarung 21,6)

„Da weint jemand? Dann ist es doch selbstverständlich, dass ich mir Zeit nehme“, sagt die junge Krankenpflege-Schülerin im Seminar. Immer wiederkehrend sind wir SeelsorgerInnen in der Krankenpflege-Schule und unterrichten dort im Thema „Umgang mit Trauer, Tod und Sterben“. Es ist erfrischend, die Routinen im Krankenhaus von den Berufsanfängern in Frage stellen zu lassen. Das Nächstliegende tun, das, was vor Augen steht, tun, sich berühren lassen – und anschließend darüber nachdenken, ob das richtig war.

Sicher: Damit ist auch nicht alles richtig getan und gesagt, dennoch: Darin liegt die Überzeugung, dass der erste Impuls stets willkommen ist. Denn im ersten Gefühl einer Situation liegt der Weg zur Bewältigung der Situation:

  • Der Schrecken der Krankheit führt mich dazu, dass ich mich innerlich neu sortiere.

  • Die Freude, die Klinik verlassen zu können, verändert meinen Alltag zuhause.

  • Die Furcht vor der Diagnose lässt mich vielleicht/hoffentlich Verbündete suchen, die mir helfen auf meinem Weg.

So habe ich es einem Buch gefunden: „Wenn wir stets das Nächstliegende tun und am Tag eine Stunde zum Nachdenken haben, können wir Wunder vollbringen – aber mit irgendwelchen von oben verordneten Programmen blinder Überlegenheit machen wir uns lächerlich.“ (F. Scott Fitzgerald, Diesseits vom Paradies, Zürich 2013, S. 155)

Und als Christ vertraue ich darauf, dass die Liebe das Nächstliegende ist: Die Liebe ist da – wie „Wasser für umsonst“. In jedem von uns steckt Gottes Liebe. Damit ist der erste Schritt doch schon (fast) getan… Auf jeden Fall kann es das Einatmen vor dem ersten Schritt sein.

Seien Sie behütet!


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Warten, warten, warten

In den Wartebereichen der Ambulanzen, in den Polikliniken, im Patienten-Zimmer auf Station, vor oder nach einer Untersuchung, in der Notaufnahme - immer wieder müssen Patienten im Krankenhaus warten. Mal genervt, mal resigniert, mal stoisch, mal freudig, mal verzweifelt.

Und während des Wartens kommen Gedanken. Und die Gedanken gehen wieder. Während des Wartens wird gesprochen, geschwiegen, gegrübelt, geweint, gelacht, mit dem Handy gespielt oder kommuniziert oder gedöst.

Als Krankenhaus-Seelsorger kennen wir das Warten, wenn wir mit Patienten deren Situation aushalten. Kein Beschleunigen, kein Überspringen, kein Ausbremsen - einfach da sein und aushalten. Und warten. Aktiv warten - nicht gelangweilt, sondern mit geöffnetem Herzen wach sein für das, was passiert, wenn scheinbar nichts passiert.

Menschen begegnen einander, wenn sie warten.

Menschen begegnen sich selber neu im Warten.

Menschen können Gott begegnen, wenn wir warten.

Dass Sie ankommen, dass Gott bei uns ankommt im Herzen - und im Hirn, das wünsche ich uns für die Advents- und Weihnachtszeit.

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Rückblick: Violine und Harfe in der MHH

Wann?
07.12.2017, 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr
Was?
Medium
Bild: V.M.
Victoria Marg an der Violine und Cornelia Schott an der Harfe verwöhnten die Patienten, deren Angehörigen sowie Mitarbeiter der MHH und Gäste aus der Stadt mit außergewöhnlich eindrucksvollen Klängen.
Die bewährte Kooperation zwischen dem Verein "Klassik in der Klinik e.V." wurde mit diesem Konzert fortgesetzt.
Der Eintritt war frei. Im Anschluss an die Veranstaltung bestand die Möglichkeit, in der Kapelle bei Getränk, Gespräch und Naschwerk zu verweilen.
Wo?
Kapelle der MHH
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Rückblick: Sentimientos Sudamericanos" mit Leandro Riva

Wann?
16.11.2017, 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr
Was?
Medium
Bild: Leandro Riva
Leandro Riva hat die Patienten, ihre Angehörigen und Mitarbeiter der MHH mit seiner Gitarre entführt nach Südamerika: Liebe, Lachen, Weinen, Träumen, Berühren. Wir freuen uns sehr, dass Herr Riva im Rahmen des Ökumenischen Kulturprogramms in die MHH kam.
Der Eintritt war frei. Im Anschluss an die Veranstaltung waren die Gäste eingeladen, bei Getränken, Gesprächen und Naschwerk noch zu verweilen.
Wo?
Kapelle der MHH
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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"Wir erinnern uns an sie..."

Gedenk-Gottesdienste für Verstorbene der Kinderklinik und der Palliativstation

Jährlich wiederkehrend fanden in der MHH Gedenk-Gottesdienste für die im Haus verstorbenen Kinder und für die auf der Palliativ-Station verstorbenen Patienten statt. Am 18.11. um 15 Uhr wurde der verstorbenen Kinder gedacht und am 23.11. um 18 Uhr wurden die auf der Palliativstation Verstorbenen in einem Gottesdienst erinnert. Die Gottesdienste verstanden sich als für alle Gäste offen - unabhängig von deren Religion und Konfession. Sie sind vom evangelischen und katholischen Klinikpfarramt verantwortet worden. Mitarbeiterinnen aus der Pflege und dem ärztlichen Dienst haben mitgewirkt.

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Rückblick: "Lebedik und freylach": Klezmer in der Klinik

Wann?
26.10.2017, 18:45 Uhr
Was?
Medium
Bild: Christian Mund
Das Trio "MuGoBi" gab für die ca. 60 Gäste, unter ihnen Patienten, Angehörige, Mitarbeiter der MHH sowie Anwohner aus dem Stadtteil, Klezmer-Musik zu Gehör. Es waren einfühlsame und lebendige Klezmer-Klänge, musiziert von dem Klarinettisten Christian Mund mit Axel Gobrecht am Akkordeon und Leonid Bialski an der Violine. Die Musik ist eine aus dem aschkenasischen Judentum stammende Volksmusiktradition, die sich an religiösen Traditionen orientieren, die bis in biblische Zeiten zurückreichen.
Das Konzert war Teil des Ökumenischen Kulturprogramms, das sich mit ca. zehn Veranstaltungen pro Jahr in die MHH einbringt.
Wo?
Kapelle der MHH
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Rückblick: Bestattung der sog. "still geborenen Kinder"

Wann?
20.10.2017, 14:00 Uhr
Was?
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Bild:
Die Friedhofskapelle in Stöcken platzte wieder aus allen Nähten, als es am 20 Oktober wieder hieß: Wir trauern um die still geborenen Kinder, die auch "früh- und fehlgeborenen Kinder" genannt werden.
Zwei Mal jährlich verantworten das Friederikenstift, die Henriettenstiftung und die Med. Hochschule für die in den Häusern gestorbenen Kinder eine Gemein-schaftsbestattung. Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern, Hebammen, Pflegende und Ärzte aller Religionen kommen zusammen, um zunächst bei einer Trauerfeier und dann bei einer anschließenden Beisetzung der weißen Kindersärge auf der Kindergedenkstätte in Stöcken Abschied zu nehmen von den Kindern und den mit ihnen verbundenen Träumen.
Die SeelsorgerInnen der Häuser führen die Feiern durch und stehen zu Gesprächen und zu Verabredungen zur Verfügung. Finanziert werden diese Trauerfeiern und Beisetzungen von den Kliniken. Dafür sind die Betroffenen sehr dankbar. Wenn das eigentlich erwartete Kind unerwartet verstirbt, ist den Angehörigen jedes Zeichen der Solidarität mit ihrer Trauer und Enttäuschung wichtig. Die Besucherzahlen steigen stetig an.
Aus unserem Team hat Frau Diakonin Marion Glomm mitgewirkt.
Wo?
Friedhofskapelle Stöcken
Stöckener Straße 68
30419 Hannover
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Rückblick: Einführung von "Pastorin im Ehrenamt" Frau Dr. Uta Blohm

Wann?
03.09.2017, 10:00 Uhr
Was?
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Bild:
Am 03.09. um 10 Uhr hat Herr Superintendent Thomas Höflich Frau Dr. Uta Blohm in den Stand der "Pastorin im Ehrenamt in der Seelsorge der MHH" eingeführt. Im Gottesdienst wurde von Frau Blohm die Predigt gehalten; Marion Glomm und Lars Wißmann waren die Liturgen.
Bis auf Weiteres wird Frau Blohm einmal wöchentlich eine Station seelsorglich begleiten.
Die MHH ist (neben der Kirchengemeinde Kirchrode) nach einem Auslandsaufenthalt die erste pastorale Station von Frau Blohm, die vielfältige Erfahrungen in dem Bereich der Seelsorge und Beratung hat.
Das Team der Seelsorge freut sich auf die Zusammenarbeit und hieß sie herzlich willkommen.
Wo?
Med. Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Rückblick: Marea. Sommerurlaub für die Ohren!

Wann?
08.08.2017, 18:45 Uhr
Was?
Medium
Bild: N.N.
Wolfgang Stute mit Gitarren und Perkussion und Konrad Haas am Saxophon waren am 08. August um 18:45 h in der Kapelle der Med. Hochschule Hannover zu Gast.
Nachdem der Duo-Partner von Wolfgang Stute Hajo Hoffmann gestorben war, setzte jetzt Konrad Haas neue musikalische kraftvolle Akzente.
Wo?
Med. Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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