Evangelische Seelsorge an der Med. Hochschule Hannover

Das tun wir: Wir begleiten seelsorglich Patienten, Angehörige & Mitarbeitende der Med. Hochschule Hannover.

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Bestattung der sog. "still geborenen Kinder"

Wann?
20.10.2017, 14:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: NN
Die Friedhofskapelle in Stöcken wird wieder aus allen Nähten platzen, wenn es am 20 Oktober wieder heißt: Wir trauern um die still geborenen Kinder, die auch "früh- und fehlgeborenen Kinder" genannt werden.
Zwei Mal jährlich verantworten das Friederikenstift, die Henriettenstiftung und die Med. Hochschule für die in den Häusern gestorbenen Kinder eine Gemein-schaftsbestattung. Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern, Hebammen, Pflegende und Ärzte aller Religionen kommen zusammen, um zunächst bei einer Trauerfeier und dann bei einer anschließenden Beisetzung der weißen Kindersärge auf der Kindergedenkstätte in Stöcken Abschied zu nehmen von den Kindern und den mit ihnen verbundenen Träumen.
Die SeelsorgerInnen der Häuser führen die Feiern durch und stehen zu Gesprächen und zu Verabredungen zur Verfügung. Finanziert werden diese Trauerfeiern und Beisetzungen von den Kliniken. Dafür sind die Betroffenen sehr dankbar. Wenn das eigentlich erwartete Kind unerwartet verstirbt, ist den Angehörigen jedes Zeichen der Solidarität mit ihrer Trauer und Enttäuschung wichtig. Die Besucherzahlen steigen stetig an.
Aus unserem Team wird Frau Diakonin Marion Glomm mitwirken.
Wo?
Friedhofskapelle Stöcken
Stöckener Straße 68
30419 Hannover
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Rückblick: Einführung von "Pastorin im Ehrenamt" Frau Dr. Uta Blohm

Wann?
03.09.2017, 10:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: UB
Am 03.09. um 10 Uhr hat Herr Superintendent Thomas Höflich Frau Dr. Uta Blohm in den Stand der "Pastorin im Ehrenamt in der Seelsorge der MHH" eingeführt. Im Gottesdienst wurde von Frau Blohm die Predigt gehalten; Marion Glomm und Lars Wißmann waren die Liturgen.
Bis auf Weiteres wird Frau Blohm einmal wöchentlich eine Station seelsorglich begleiten.
Die MHH ist (neben der Kirchengemeinde Kirchrode) nach einem Auslandsaufenthalt die erste pastorale Station von Frau Blohm, die vielfältige Erfahrungen in dem Bereich der Seelsorge und Beratung hat.
Das Team der Seelsorge freut sich auf die Zusammenarbeit und hieß sie herzlich willkommen.
Wo?
Med. Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Rückblick: Marea. Sommerurlaub für die Ohren!

Wann?
08.08.2017, 18:45 Uhr
Was?
Medium
Bild: N.N.
Wolfgang Stute mit Gitarren und Perkussion und Konrad Haas am Saxophon waren am 08. August um 18:45 h in der Kapelle der Med. Hochschule Hannover zu Gast.
Nachdem der Duo-Partner von Wolfgang Stute Hajo Hoffmann gestorben war, setzte jetzt Konrad Haas neue musikalische kraftvolle Akzente.
Wo?
Med. Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Pause - Was machen Sie in Pausen?

Die wichtigste Pause am Tag als Krankenhaus-Seelsorger ist die Pause vor dem Zimmer. Bevor ich klopfe: Ich warte, atme ein, atme aus, Stille. Dann klopfe ich, drücke die Klinke runter und betrete das Zimmer. So wie der Schmetterling nicht überleben würde, wenn ich ihn aus seinem Kokon zöge, so würde die Begegnung nicht stattfinden, wenn ich nicht mit "geputztem" Herzen hinein ginge.

Und jetzt waren Ferien... Mögen die Ferien und Pausen gut wirken in Ihrem Leben!

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Rückblick: Trio Wesendonck spielte in der MHH

Am Freitag, den 9. Juni, spielte um 18:45 h in der Kapelle der MHH das Trio Wesendonck. Christine Hagemann, Monika Herrmann und Daniel Kaczmarek sind seit 2 Jahren als Trio zusammen, nachdem sie sich vorher in anderen Besetzungen musikalisch begegneten. Sie hatten zahlreiche Auftritte u.a. beim Richard Wagner Verband, bei der fête de la musique und im Kanapee Hannover.

In der MHH haben sie Patienten, Angehörige und Mitarbeiter sowie Gäste aus dem Quartier mit ihrer Musik verwöhnt.

Diese Veranstaltung war ein Teil des ökumenisch verantworteten Kulturprogramms an der MHH, in dessen Rahmen acht bis zehn Abende im Jahr statt finden mit unterschiedlichen kulturellen Schätzen.

Der Eintritt war frei. Im Anschluss wurde ein kleiner Imbiss gegeben.

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Rückblick: Musik für Körper und Seele: Konzert des IFF

Wann?
04.05.2017, 18:45 Uhr bis 19:45 Uhr
Was?
Musik tut der Seele gut - und auch dem Körper. Tatsächlich.
Am Donnerstag, den 04. Mai, spielten um 18:45 h junge Musiker des "IFF - Instituts zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter" Werke verschiedener Komponisten in der Kapelle der MHH.
Eingeladen waren Patienten, Angehörige und Beschäftigte der MHH sowie Gäste aus Nah und Fern.
Diese Veranstaltung ist ein Kooperations-Projekt mit dem Verein "Klassik in der Klinik e.V." und Teil des Ökumenischen Kulturprogramms an der MHH.
Wo?
Med. Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
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Ökumenischer Studientag zum Thema „Spiritual Care“

Was kann „spirituelle Begleitung“ sein? Und was ist „Seelsorge“? Und wie hängen diese beiden Begriffe in der täglichen Arbeit zusammen?

Darüber nachzudenken haben sich die Mitglieder des evangelischen und katholischen Seelsorge-Teams einen Tag Zeit genommen. Im „Stadtkloster Kronsberg“ wurde überlegt, was „Spiritualität“ ist, wie sie in der täglichen Arbeit vorkommt und wie sie mit „Seelsorge“ zusammenhängt.

Konkreter Anlass für diese Selbstreflexion ist die europaweite Zunahme der sog. „Spiritual-Care-Konzepte“. Nach ihnen werden spirituelle Bedürfnisse von Patienten als Ressource für die Krankheitsbewältigung in den Blick genommen. Es werden Ärzte und Pflegende ausgebildet, selbst Ansprechpartner für spirituelle Fragen zu sein. Befürworter dieser Konzepte wollen niedrigschwellig und ergebnisorientiert das Befinden der Patienten verbessern. Kritiker befürchten eine Ent-Professionalisierung der spirituellen Versorgung von Patienten, wenn es keine festen Qualitätsstandards mehr gibt und die Verantwortung an die sowieso schon anderweitig anspruchsvoll geforderten Ärzte und Pflegende übergeben wird.

Das ökumenische Seelsorge-Team der MHH versteht sich als professioneller Gesprächspartner in Sachen „Spiritualität“ und will Patienten, Angehörige und Mitarbeiter begleiten, ihre je eigene Spiritualität zu entdecken und zu leben.   


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Bild: Ronda Johnson - Fotolia

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„Seelsorge und Spiritualität“ im „Onkologischen Zentrum“

Im Frühjahr wurde das „Onkologische Zentrum“ an der MHH durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert, d.h. dass die an der Versorgung krebskranker Menschen beteiligten Berufsgruppen besser zusammen arbeiten sollen. Medizinische Diagnostik und Therapie, Pflegeplanungen und psychosoziale Unterstützungsangebote werden genauer aufeinander abgestimmt und auf den Patienten fokussiert.

Auch die „spirituelle Säule der Krankenversicherung“ kommt zum neu Tragen: Fester Kooperationspartner sind die Evangelische und Katholische Kirche. Sie tragen mit ihrem Angebot der Seelsorge Mitverantwortung für die „spirituelle Versorgung“ der Patienten, indem sie die Patienten bei Sinnfragen, bei Kriseninterventionen und religiösen Angelegenheiten begleiten und unterstützen wollen. „Den Menschen im Fokus – nicht die Krankheit“, so fasst es Bettina Bandel von der Pressestelle zusammen. Die jetzt vorgestellte Auswertung der Patientenzufriedenheit hat – die für neue Projekte typischen Anfangsergebnisse – ergeben: Sowohl die Öffentlichkeitsarbeit der psychosozialen und seelsorglichen Angebote als auch die interprofessionelle Kooperation können noch verbessert werden.

Wir freuen uns auf die neuen Kooperationen im Haus – zum Wohl der krebskranken Menschen.


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Bild: zazou - photocase

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Treffen der Seelsorge mit den „Muslimischen Krankenbegleitern“

Seit Herbst 2016 hat die Evangelische Seelsorge neue Nachbarn: Wo bis dato der „Große Konferenzraum“ zu finden war, ist inzwischen durch Spendenmittel ein „Muslimischer Gebetsraum“ eingerichtet worden. Er wird verantwortet von der sog. „IG MHH – Islamische Gemeinschaft an der MHH“. Dahinter stehen einige Studierende an der MHH, die z.B. Freitagsgebete organisieren und den Raum pflegen. Eine kleine Gruppe muslimischer Medizinstudierender hat es sich zur ehrenamtlichen Aufgabe gemacht, bei Bedarf muslimische Patienten zu begleiten. Die „muslimischen Krankenbegleiter“ sind mit einem Wochenend-Kurs auf ihre Arbeit vorbereitet worden. Sie haben sich ein kleines Büro im Gebetsraum neben den geschlechtsspezifischen Waschräumen eingerichtet, in dem ein Anrufbeantworter eine Erreichbarkeit gewährleistet.

Nun fand ein Treffen der muslimischen Verantwortlichen mit Vertretern der evangelischen und katholischen Seelsorge statt. Darin haben die christlichen Vertreter den Muslimen vorgestellt, was „Seelsorge“ ist, wie sie arbeitet und welche Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten es gibt. Auf evangelischer Seite war Herr Pastor Andreas Kunze-Harper dabei, der „Beauftragter für Kultursensible Seelsorge der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers“ ist. Die muslimischen Gesprächspartner waren sehr interessiert, da es im muslimischen Denken und Glauben bisher keine „Seelsorge“ gibt, sich aber durch die Inkulturation des Islam in Deutschland ähnliche Bedarfe nach „muslimischer Krankenbegleitung“ entwickeln. Es wurde verabredet, im gegenseitigen Austausch zu bleiben. So gab es schon eine Besichtigung und Erklärung der neuen muslimischen Räumlichkeiten für die christlichen Seelsorger. Inzwischen hat auch ein Gegenbesuch der Muslime in der Kapelle statt gefunden.


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Bild: Anja Lehmann

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Rückblick: Gedenkfeier und Bestattung der "still geborenen Kinder"

Wann?
28.04.2017, 14:00 Uhr
Was?
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Bild: Antony McAulay - Fotolia

Die Friedhofskapelle in Stöcken platzte wieder aus allen Nähten, als es am 28. April wieder hieß: Wir trauern um die früh- und fehlgeborenen Kinder.
Zwei Mal jährlich verantworten das Friederikenstift, die Henriettenstiftung und die Med. Hochschule für die in den Häusern gestorbenen Kinder eine Gemein-schaftsbestattung. Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern, Hebammen, Pflegende und Ärzte aller Religionen kommen zusammen, um zunächst bei einer Trauerfeier und dann bei einer anschließenden Beisetzung der weißen Kindersärge auf der Kindergedenkstätte in Stöcken Abschied zu nehmen von den Kindern und den mit ihnen verbundenen Träumen.
Die SeelsorgerInnen der Häuser führen die Feiern durch und stehen zu Gesprächen und zu Verabredungen zur Verfügung. Finanziert werden diese Trauerfeiern und Beisetzungen von den Kliniken. Dafür sind die Betroffenen sehr dankbar. Wenn das eigentlich erwartete Kind unerwartet verstirbt, ist den Angehörigen jedes Zeichen der Solidarität mit ihrer Trauer und Enttäuschung wichtig. Die Besucherzahlen steigen stetig an.
Der nächste Termin für dieses Jahr ist der 20. Oktober um 14:00 h auf dem Friedhof Stöcken.
Wo?
Friedhofskapelle Stöcken
Stöckener Straße 68
30419 Hannover
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Rückblick: Konzert am Donnerstag, 6. April, 18.45

Elena Chekanova (Klavier, Live Elektronik) und Robert Kusiolek (Akkordeon, Bandoneon)
spielten klassische und zeitgenössische Musik mit Werken
von J.S. Bach, E. Grieg, A. Piazolla und eigene Kompositionen.

Diese Veranstaltung war ein Teil des ökumenisch veranworteten Kulturprogramms. An ca. zehn Terminen pro Jahr treten Künstlerinnen und Künstler in der Kapelle der MHH auf, um Patienten, Angehörige, Mitarbeitende und Menschen aus der Stadt zu erfreuen.
Anschließend erwarten Sie jeweils Teammitglieder der Seelsorge, um mit Ihnen bei Gebäck und Getränken ins Gespräch zu kommen.
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